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City Guide lifestyle

Mein Tag in Port de Sóller – Mallorca Guide

Port de Sóller ist der Hafenbereich der malerische Stadt Sóller im Nord-Westen der Insel Mallorca. Wenn ich an die Stadt zurückdenke, kommen mir vor allem Gedanken, an die sehr kurvige Anfahrt. Nach einer halben Stunde Anfahrt durch die Serpentinen, hatte ich mir den Anblick mehr als verdient. Die Kombination aus Bergen und einer Bahn Continue Reading

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Mein Tag in Palma – Café & Eis Tipps

Mein Tag in Palma, beginnt mit dem Blick auf die Cathetrale und Kaffee darf natürlich auch nicht fehlen.

Als ich das erste mal dort war, wollte ich einfach nur schnell wieder weg. Die Stadt war im August völlig überfüllt und ich konnte nicht verstehen, wie überhaupt jemand diese Stadt als „schön“ bezeichnen konnte. Continue Reading

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Jahrestag

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Und plötzlich ist es da – dieses Bauchgefühl. Es erinnert mich. Wie weh es getan hat – wie schön es war. Wie du mich verletzt hast – wie ich nicht mehr aufhören konnte zu lachen. Continue Reading

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Einer dieser Tage

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Es gibt sie, diese Tage, an denen ich am liebsten um 8 wieder ins Bett kriechen würde. Dabei ist der Tag erst eine Stunde lang.

Nachdem der erste Smoothie einen leichten Spüligeschmack in sich hatte, musste ich leider feststellen, dass die restlichen Bananen hinüber waren. Bis zu diesem Zeitpunkt, war mir nicht mal bewusst, dass Bananen nicht nur braun werden, sondern auch Schimmel können. Am Stumpf!?

Meine morgendliche Schminkroutine endete in einem Disaster – wieso schmiert der Mascara nur an DIESEN TAGEN?

Ich machte mir also einen grünen – Bananenfreie Smoothie, entfernte den Mascara mit einem Wattestäbchen. Auf in den Kampf. Der Blick in den Spiegel verriet mir, dass meine Haare heute auch nicht auf meiner Seite waren. Haarspange rein. Los gehts.

Vor dem Fahrstuhl, im Büro dann der nächste Dämpfer – Fahrstuhl defekt.

Ich konnte laufen, kein Problem – doch vor mir saß sie.

Eine junge Frau – mein Alter, modisch gekleidet. Im Rollstuhl. Sie konnte nicht einfach die Treppen nehmen. Zusammen mit einer Kollegin boten wir unsere Hilfe an. Nach zweimaligen Nachhaken, nahm sie an. Ich stütze die junge Frau. Ihr fiel es durch ihre Behinderung sichtlich schwer die Treppen hochzukommen, doch sie konnte laufen. Als sie an einer Stufe hängen blieb, sagte ich, es läge an mir – ich wäre schließlich zu klein, um sie hoch genug zu stützen. Wir grinsten uns an und weiter ging es. Oben angekommen, war sie sichtbar erleichtert noch rechtzeitig zu ihrer Vorlesung kommen zu können.

Ich lief die Treppen hoch. Am Schreibtisch tropfte ich mir erstmal grünen Smoothie auf mein weißes COS – Oberteil. Mit einem Seufzer tat ich es ab, reinigte mein Oberteil und lächelte.

Auch wenn es diese Tage gibt, war ich dennoch gesund und munter. Zu oft vergisst man im Alltag wie gut das Leben zu einem ist.

Die Fehler fallen auf und legen sich wie dunkle Wolken auf die Gedanken. Viel zu oft dreht man sich in einer Spirale und muss erst durch eine Krankheit darauf hingewiesen werden, wie schön das Leben ist. Genießen sollte man es, jeden Tag. Die schlechten Momente bei Seite schieben und merken, dass die Sonne auch hinter den Wolken scheint, weil wir sonst alle im dunkeln säßen.

Lots of Love,

EllaWine2

 

 

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Die oberflächliche Bloggerwelt

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Hallo ihr Lieben,

und auf einmal sitze ich hier, und grüble über die Notwendigkeit von Blogs nach und überlege wie sie mein Leben beeinflussen.

Ich habe das Gefühl, dass sich die Bevölkerung spaltet. Es gibt Facebook-Enthusiasten, Instagram-heile-Welt-Liebhaber, Blogleser und eben die realistischen-Zeitungs/Nachrichtenleser. Das Eine mag das Andere nicht ausschließen, aber wieso sind für mich Blogs so spannend und warum lese ich mehr als 70% meiner Lesezeit mit Blogs verbringe.

Ein Alltag ohne Blogs? NO WAY.

Wie auf einem Campingplatz tummeln sich die Blogger und schauen sich gemütlich andere Blogs an… in meinen Gedanken sieht es so aus, als würde man mit seinem Blog ein Zelt in die Welt des Internets bauen. Zwischen den Bloggern bildet sich Stück für Stück eine Community. Womöglich hätte ich nie ein eigenes Zelt aufgebaut und meines neben die anderen gestellt, wenn ich nicht Ihre entdeckt hätte. Es ist spannend zu sehen, was Andere aus ihrem Leben machen, es gestalten und wie Andere Situation im Leben meistern. Da diese Welt so unglaublich groß ist, wird man immer Gleichgesinnte finden.

Da gibt es die leichte Kost der Lifestyle Blogger, sie geben mir das Gefühl, dass die Suche nach dem besten Concealer, das Wichtigste auf der Welt ist. Ich empfinde diese Gefühl als puren Luxus und lasse mich ab und an gerne in die Welt der 1-st-world-problems fallen.

Hier fühle ich mich glücklich – wie in einer Seifenblase.

Doch neben diesen Blogs lese ich mich auch gerne in die Geschichten der Menschen ein, die ein ganz besonderes Schicksal getroffen hat. Wenn Kim ihr neustes Update zu Ihrer Chemotherapie postet oder uns Lesern berichtet, wie sie sich durchkämpft, scheinen meine eigenen Probleme plötzlich miniklein. Ich finde es unglaublich tapfer, dass Sie uns mit auf diese Reise nimmt. Ich als Leser fiebere regelrecht mit und bewundere Kim nicht nur für ihre Offenheit, sondern auch den Mut nicht aufzugeben. Manchmal lässt Sie Sätze  fallen wie „Ihr seid so viele Follower geworden… Ist es so spannend, wenn man zusehen kann, wenn ein Auto gegen eine Wand fährt?“. Harte Worte könnte man meinen, doch Sie nimmt kein Blatt vor den Mund. Es ist genau diese Stärke, die ihren Instagram & Blog so lesenswert macht, dass sie selbst in dieser Situation noch scherzen kann und ehrlich spricht was sie denkt.

Vermutlich ist den NICHT-Bloglesern gar nicht bewusst, wieviel man in dieser Welt lernt. Und welch interessante Persönlichkeiten sich hier tummeln. Mehr den je ist die Welt nähergerückt und ich habe durch das Bloggen schon neue Leute kennengelernt, die auf einem anderen Kontinent leben. Die virtuelle Blogwelt kennt kaum Grenzen (außer die offensichtliche Sprachliche Barriere – so gut ist die google Übersetzer App leider noch nicht).

Man baut sein Zelt auf und gestaltet es. Stück für Stück wird es wohnlich und es kommen Freunde zu Besuch. Irgendwie gefällt mir diese Vorstellung.  Ja manchmal lebe ich in dieser Seifenblase, ich stehe dazu und bin der Meinung, wenn man sich jeden Tag dem Leben stellt, hat man dazu auch jedes Recht.

So viel der Worte… Euch noch einen wunderschönen Freitag… Jetzt heißt es Endspurt ins lange Wochenende.

Lots of Love,

EllaWine2

 

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the happy life – einfach mal nichts tun?

EllaWine.de

Dinge, die das Wohlbefinden steigern, findet man heute an jeder Ecke. Am Zeitungskiosk ist für mich die Zeitschrift FLOW nicht mehr wegzudenken und inzwischen haben es viele weitere Zeitschriften dieser Art ins Regal geschafft. Sie alle schreiben „über kleines Glück und das einfache Leben“.

Bei dm finde ich dann den Wohlfühl Tee und längst hat uns auch die Lebensmittelindustrie erreicht, denn gutes Essen soll das Wohlbefinden stark beeinflussen.

Gerade habe ich es mir auf meinem Balkon gemütlich gemacht. Ein gutes Buch in den Händen, habe ich jedoch noch keine einzige Zeile gelesen. Und plötzlich merke ich, genau danach habe ich mich seit Tagen gesehnt.

Einen Moment nichts tun.

Wenn man mir vor ein paar Jahren gesagt hätte, dass mich vor allem solch ein Moment besonders glücklich macht, hätte ich mich selbst dabei ausgelacht.

Schon während der Schulzeit hatte ich jeden Tag mindestens ein Hobby auf dem Plan stehen. Als man mich dazu überreden wollte, weniger zu unternehmen, wehrte ich mich mit Händen und Füßen dagegen.

Ich vermute, diesen Moment muss man selbst finden, um ihn schätzen zu können. Einfach da sitzen. Die Vögel zwitschern und der Himmel zeigt sein schönstes Blau. Auf meinem Balkon kommt mir eine kleine Duftwolke meines blühenden Lavendels entgegen und da merke ich „das ist Glück“ .

Die kleinen Dinge.

In dieser sozial verknüpften Welt, ist es zur Normalität geworden, dass hauptberufliche Blogger kaum aufatmen können, weil ihre Follower schon wieder die nächste Insta-Story erwarten. Gleichzeitig greift der  fleißige Zuschauer alle 5 Minuten zum Handy, um die neuste Story nicht zu verpassen. (Insta-Stories sind nur 24h online – da muss man sich als Follower schon einen Rhythmus angewöhnen, um alles mitbekommen zu können…) Genau in dieser Welt, ist es Vielen umso wichtiger geworden, einfach einen Moment nichts zu tun.

Plötzlich nimmt man auch die kleinen Dinge wieder wahr…

Umso mehr freue ich mich, nach den Momenten der Ruhe, wieder mein Handy in die Hand zu nehmen und mich mit Freundin zu verabreden, oder auch mein Buch zu Ende zu lesen.

Und wenn ihr jetzt doch Lust auf ein schnelles und selbstgemachte Himbeere Jogurt Eis habt und Freunde erwartet, schaut doch in meinem Blogpost vorbei.

Lots of Love,

EllaWine2